ab 29. August 2026
Am 29.08.2026, mit Beginn der Caputher Kunsttour, findet gleichzeitig in der SchlossGalerie Haape die Vernissage der Sommerausstellung statt.
Susanne Werner ist gelernte Vergolderin. Sie restaurierte unter anderem im Potsdamer Schloß Sanssouci Dekore und Wandbespannungen. Die Arbeit mit kostbaren Materialien wurde zu einer Quelle ihrer künstlerischen Sprache. Der Vanitas-Gedanke bekommt eine Struktur, um sie wenige Augenblicke später zu verlassen.
Steffen Brünner ist Tischler und Holzbildhauer. Design und Form des natürlichen Materials Holz sind das Fundament seiner Kunst, in dem er zugleich Ruhe wie Inspiration findet.
Eingerahmt wird die Ausstellung durch die Landschaftsgemälde von Thomas Freundner, den Holzschnitten und Grafiken von Siegfried Gwosdz und nicht zuletzt von den Gemälden der Galeristin Melanie Haape selbst, die sich von ihrer Heimat, dem südlichen Afrika, verzaubern lässt.
Die Auseinandersetzung mit historischen Oberflächen bildet das Fundament des künstlerischen Schaffens von Susanne Werner. Nach ihrer Ausbildung zur Vergolderin arbeitete sie an der Restaurierung bedeutender Schlösser und Kirchen in Berlin und Brandenburg, darunter Schloss Sanssouci in Potsdam. Die Begegnung mit gealterten Wandbespannungen, ornamentalen Dekoren und den Spuren der Zeit auf kostbaren Materialien wurde zu einer prägenden Quelle ihrer künstlerischen Sprache.
Im Anschluss führte sie ein eigenes Atelier in Berlin-Kreuzberg, in dem sie traditionelle Techniken des Vergolder-Handwerks in zeitgenössische Arbeiten übertrug. Ihre berufliche Laufbahn umfasst zudem Tätigkeiten in verschiedenen Berliner Galerien, die Assistenz-Arbeit für die Künstlerin Leiko Ikemura sowie einem privaten Kunstsammler. Fast zehn Jahre war sie im Künstlerhaus Bethanien in Berlin tätig und begleitete dort internationale Künstlerinnen und Künstler in ihrem professionellen Umfeld. Diese vielfältigen Erfahrungen an der Schnittstelle von Handwerk, Kunst und Ausstellungswesen prägen ihren Blick bis heute.
In ihrem Atelier nahe Potsdam entstehen Werke auf Leinwand, die traditionelle Materialien und Verfahren mit einer zeitgenössischen Bildauffassung verbinden. Blattmetalle, Vergoldungstechniken und vielschichtige Oberflächen spielen dabei eine zentrale Rolle.
Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind die Wandbespannungen, Tapetenmuster und dekorativen Fassungen historischer Schlösser. Die Künstlerin übersetzt diese Eindrücke in Bildräume, die an verwitterte, von Zeit gezeichnete Wände erinnern. Ornamente erscheinen nur noch fragmentarisch, treten aus den Schichten hervor und verschwinden wieder. Zwischen Sichtbarkeit und Auflösung entsteht ein Spannungsfeld, das Fragen nach Erinnerung, Schönheit und Vergänglichkeit aufwirft.
Die Arbeiten thematisieren die Fragilität kultureller und persönlicher Erinnerungen und knüpfen zugleich an die Tradition des Vanitas-Gedankens an. Der Verfall wird dabei nicht als Ende verstanden, sondern als sichtbarer Ausdruck von Zeit. In den Spuren des Verschwindens offenbart sich eine eigene Schönheit – eine Schönheit, die gerade in ihrer Vergänglichkeit berührt.
wurde im Juni 1969 in Berlin geboren. Seit 20 Jahren beschäftigt sich der gelernte Glastechniker mit der Bearbeitung und Verarbeitung von Bäumen und Massivholz. In der Eigenart des Materials, in den damit verbundenen Begrenzungen und Möglichkeiten findet er Inspiration und Ruhe für seine Möbelentwürfe und Kunstwerke.
Nach den Jahren als Holzbildhauer folgte die Ausbildung zum Tischler. Diese Kompetenzen bilden das fachliche Fundament für das heutige Schaffen.
Einzel- und Gruppenausstellungen u.A. in
Bildhauersymposien u.a. in
Seit dem vierjährigen Aufenthalt in Andalusien ist die Formensprache beeinflusst von maurischer Ornamentik, organischer Architektur und der Einbeziehung des Lichtes und leuchtender Farben.
Seine Werke stehen heute in Deutschland, Frankreich und Spanien.
Andalucia Prozess
Beistelltisch Eisschmelze
Dolo klein
Dolo klein
Dolo klein
Metapher
Metapher
Metapher
Schaum des Lebens
Schaum-Lichtstele
Schaum-Lichtstele
Schaum-Lichtstele
Sphäre
ohne Titel
ohne Titel
ohne Titel
ohne Titel
ohne Titel
Der Künster lebt und arbeitet am Schwielowsee. Er studierte Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration und unterrichtete am Institut für Bildende Kunst und Kunsttherapie (IBKK) in Bochum Zeichnen, Typografie, Gestaltungsgrundlagen und Plakatgestaltung. Seit 2016 konzentriert er sich auf die jahrhundertealte Tradition der Drucktechnik des Holzschnittes.
Der Caputher Künstler studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Malerei, arbeitet heute als Filmregisseur und ist Grimmepreisträger. Seit dem 01. Januar 2017 betreibt er das Projekt »Tagesskizzen« mit mittlerweile über 1.400 Aquarellskizzen. Freundner malt seine Ölbilder und Aquarelle gerne plein air.
Abend am Steinstrand 1
Abend am Steinstrand 2
Birkengruppe auf Hiddensee
Inselblick
Großer Inselblick
Wintertag am Schwielowsee