ab 21. März 2026
Marita Wiemer ist Anthroposophin, Malerin und Grafikerin. Während ihre Malerei durch die Farblichkeit fasziniert, wobei die Abstraktion und das Non-Figurative im Vordergrund stehen, verfolgt das grafische Werk genau das Gegenteil. Hier dreht sich alles um Form, Struktur und unterschiedliche Techniken. Die Künstlerin lädt den Betrachter ein, mit ihr auf Reisen zu gehen, einzutauchen in die Möglichkeiten von Experiment und Kreativität. Dabei haben viele ihrer Kunstwerke etwas Meditatives, das einen eben nicht allein, sondern im Fluss der Schaffenskraft zurücklässt und weitertreibt.
Zu sehen ist diese einmalige Ausstellung ab 21. März 2026 in der SchlossGalerie Haape.
Marita Wiemer, geboren 1949 in Berlin-West, erlernte zunächst den Beruf der Maßschneiderin. 1984-1988 erhielt sie ihre künstlerische Ausbildung als Malerin an der Julius-Hebing-Schule in Berlin-Kreuzberg und ist seither als freischaffende Künstlerin und Dozentin tätig. Seit 1991 setzt sie sich auch mit verschiedenen Hoch- und Tiefdrucktechniken auseinander, die ihr grafisches Werk maßgeblich prägen. Seit 2006 ist sie Gründungsmitglied der Spolz-Kunstwerkstatt in Berlin-Friedenau.
Eine Besonderheit ist, dass sie ihren Werken keine Titel hinzufügt, um der Fantasie von BetrachterIn und Künstlerin freien Raum zu geben.