ab 07. November 2026
Die Winterausstellung der Schlossgalerie Haape widmet sich zwei KünstlerInnen mit kontrastierenden Stilen:
Der bekannte Landschaftsmaler und Illustrator Nikolai Kraneis, aus Sofia/Bulgarien gebürtig, arbeitet gegenständlich und hält die Weite seiner brandenburgischen Wahlheimat in reduzierter Bildsprache in groß- und mittelformatigen Ölgemälden und Aquarellen fest.
Dahingegen ist das Metier der Potsdamer Keramikerin Anette Weber die Abstraktion. Aus Ton, in den sie gefundene Objekte aus Alteisen einarbeitet, formt sie fantasievolle Skulpturen, die erst durch Auge und Vorstellung des Betrachters fertiggedacht werden.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten von Thomas Freundner, Melanie Haape und Siegfried Gwosdz.
Nikolai Kraneis wurde 1967 in Sofia/Bulgarien geboren und verlebte seine Jugend in Halle/Saale, Bad Belzig und Bulgarien.
Nach dem Abitur studierte er zunächst Veterinärmedizin in Berlin und schloss seine universitäre Ausbildung dort 1996 ab.
Seit 1998 ist er als Illustrator, Webdesigner und Grafiker selbständig tätig, die Liebe zur Tierwelt allerdings ist ihm geblieben – sein langjähriges Engagement für Ornithologie und Naturschutz legt davon beredtes Zeugnis ab.
Er war maßgeblich an der Gründung der Künstlergruppe »Pleinair Brandenburg« beteiligt und ist Mitglied im Kunstverein »Hoher Fläming«.
Seine Bilder waren bereits in Ausstellungen in Deutschland, Bulgarien, den Niederlanden, Großbritannien, Irland, Litauen und Polen zu sehen.
Zittau, 40×40 cm
Sommerlandschaft, 60×60 cm
Park in Bad Cannstatt, Ölgemälde, 40×40 cm
Landschaft nahe Hagelberg, 50×40 cm
Hinterhof, Ölgemälde, 40×40 cm
Fläminger Landschaft, Ölgemälde, 25×25 cm
Erfurt, 30×24 cm
Allee im August, 50×60 cm
wurde 1960 geboren und erlernte nach dem Abitur zunächst den Beruf der Fachangestellten für Reproduktionstechnik/Fotografie, Zeitung und Verlag.
Doch bald wurde ihr bewusst, dass das kreative Gestalten eher ihr Metier sei, und sie absolvierte eine Töpferlehre in Bürgel/Thüringen, gefolgt von einem Studium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle/Saale, das sie 1994 als Diplom-Kunstkeramikerin abschloss.
Nach 1994 machte sie sich parallel zur Familiengründung mit zwei Kindern selbständig und baute ihr erstes Atelier in Werder/Havel auf. 2001 erfolgte die Gründung des Ateliers »o.Ton« in Potsdam/Babelsberg, das 2023 an den jetzigen Standort in Potsdam-West umzog.
Seit 1994 gibt sie ihr Wissen in Kursen, Themenarbeiten und Weiterbildungen an Kinder, Jugendliche und Erwachsene weiter und hat zahlreiche Keramikprojekte im öffentlichen Raum realisiert, vielfach in Zusammenarbeit mit Kitas, Schulen und Horten.
Im Laufe der Jahre waren ihre Keramiken bei zahlreichen Ausstellungen im gesamten deutschsprachigen Raum zu sehen.
ohne Titel, Höhe 32 cm
ohne Titel, Höhe 40 cm
ohne Titel, Höhe 15 cm
Zugvögel, Höhe 21 bzw. 12 cm
Wegweiser im Regen, Höhe 36 cm
Ägypt, Höhe 21 cm
Gärtner, Höhe 22 cm
Reiterin mit Hund, Höhe 17 bzw. 6 cm
Vogelkinder, Höhe 13 cm
Montag, Höhe 38 cm
Sonntag (links), Höhe 44 cm, Kind (rechts), Höhe 32 cm
Pferd, Höhe 46 cm
Wächter, Höhe 44 bzw. 42 cm